| Klosterarbeiten
Sabine Voss 04.07.02 |
| Klosterarbeiten oder sogenannte " schöne Arbeiten " sind seit
dem 18. Jahrhundert ein gängiger Begriff und wurden hauptsächlich
in Frauenklöstern (aber nicht ausschliesslich) hergestellt. Sie dienten
der meditativen Andacht und der Erbauung, aber auch als finanzieller Nebenerwerb
der Klöster. Ein kleiner Teil, der als religiöse Volkskunst bezeichnet
wird, wurde auch außerhalb der Klöster mit einfachen Mitteln
hergestellt und verkauft. Sie dienten der persönlichen Andacht. Im
17 und 18. Jahrhundert hergestellte Klosterarbeiten sind aus sehr kostbaren
Materialien, wie Silber, Gold, echten Edelsteinen und Perlen gefertigt
worden. Der allgemeine Trend ging aber dann zu kostengünstigeren Immitationen
die unter hohem zeitlichen Aufwand kunsthandwerklich hergestellt wurden.
Es sind Objekte mit einem hohem Devotional- und Meditationswert. Die heute
älteste bekannte Klosterarbeit ist ein Paradies-Garten (um 1480 gefertigt).
heute werde nur noch in ganz wenigen Klöstern solche Arbeiten gefertigt
und es gibt auch kaum schriftliche Arbeits-Anleitungen.
Seit ca. 20 Jahren beschäftige ich mich mit Klosterarbeiten und
religiöser Volkskunst. Ich habe verschiedene Kurse besucht, viele
Bücher gelesen und mir die alten Techniken angeeignet. Zur Herstellung
meiner Arbeiten verwende ich hauptsächlich alte Materialien, wie Stoffe,
Süßwasserperlen und Korallen. Außerdem echte Gold- und
Silberdrähte.
Preise auf Anfrage. |